Nachrichtenarchiv


Kreisrunde der 64. Mathematik-Olympiade in Neumünster an der Holstenschule

Am 13. November 2024 fand in der Holstenschule die zweite Runde der 64. Mathematik-Olympiade statt, auch bekannt als die Kreisrunde. Diese prestigeträchtige Veranstaltung zog 50 begabte Schülerinnen und Schüler von den weiterführenden Schulen Neumünsters (IKS, KGS, GemS Brachenfeld, AvHS und unserer Schule) an. Die Teilnehmer/ innen hatten bereits die erste Hürde genommen und befanden sich nun in einem Wettstreit um herausragende mathematische Fähigkeiten.

Die Klausuren, die den kreativen Geist und das analytische Denkvermögen der Teilnehmer/ innen auf die Probe stellten, wurden am Morgen des 13. Novembers in den Räumlichkeiten der Holstenschule geschrieben. Die Aufgaben waren anspruchsvoll und erforderten nicht nur solide Kenntnisse der Mathematik, sondern auch die Fähigkeit zur innovativen Problemlösung. Die Schülerinnen und Schüler konzentrierten sich intensiv auf ihre Aufgaben und versuchten, ihre mathematischen Fähigkeiten optimal einzusetzen.

Nach Abschluss der Klausuren begann die spannende Phase der Korrekturen, die gemeinschaftlich von Mathematiklehrerinnen und -lehrer der beteiligten Schulen durchgeführt wurde.

Am selben Abend fand schließlich die Siegerehrung unter festlicher, musikalischer Begleitung in der Aula der Holstenschule statt. Familie, Freunde und Lehrer/ innen versammelten sich, um die Leistungen der talentierten Schülerinnen und Schüler zu würdigen. Die Veranstaltung war geprägt von einer Atmosphäre der Freude und Spannung, als die Namen der erfolgreichen Teilnehmer/ innen verkündet wurden.

Die Mathematik-Olympiade erwies sich erneut als lohnende Veranstaltung, um das Interesse an Mathematik bei jungen Talenten zu fördern und sie auf ihrem Weg zu Höchstleistungen zu unterstützen.

An dieser Stelle bleibt nun noch, dem Team aus Neumünster für die Landesrunde viel Erfolg, Durchhaltevermögen und vor allem Freude am mathematischen Denken für die bevorstehende Herausforderung zu wünschen und allen Mitwirkenden an dieser gelungenen Veranstaltung herzlich zu danken.

(Text: J. Werbing, S. Garken; Fotos: J. Saß, S. Garken)

ARD-Jugendmedientag und Schulkinowoche 2024 – Ein Deutschprojekt der Klasse 8a

Richtige Nachrichten oder fake news? Wie nutzen wir Medien? Wie funktionieren Fernsehen, Radio und Social Media? Das Thema „Zeitung und Medien“ ist zentraler Bestandteil im Deutschunterricht der 8. Klassen. Wir hatten das Glück, uns die Entstehung von Nachrichten live ansehen zu können, denn auch dieses Jahr organisierte die ARD wieder den Jugendmedientag. Im Rahmen des „Jahres der Nachricht“ wurde von Anstalten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks eine Vielzahl von Projekten digital, in Schulen oder in Funkhäusern vor Ort angeboten. Die Klasse 8a bewarb sich erfolgreich beim NDR Kiel und war am 13.11.2024 eingeladen, das Landesfunkhaus zu besichtigen und am Workshop „Eine Meldung wird zum Reel!“ teilzunehmen.

Die Redakteure Andreas Schmidt und Carolin Lorenzen nahmen sich die Zeit für eine detaillierte Führung durch die Sendeanstalt. Von den Büros und Konferenzräumen ging es durch verschlungene Gänge zu Sendezentren und Studios für Radiosendungen und Podcasts, Fernsehen und Social Media. Auch die sogenannte „grüne Hölle“, das allseits bekannte, hochtechnisierte Fernsehstudio aus dem Schleswig-Holstein-Magazin, durften die Schülerinnen und Schüler betreten und bestaunen und auch einen Text vom Teleprompter sprechen.

Anschließend wurde die 8a von Samir Chawki und Christian Oechsle aus dem Online-Bereich des NDR für den Workshop in Gruppen aufgeteilt. Das Ziel: Ein Nachrichten-Posting für die Social-Kanäle des Senders entwerfen! Da im Deutschunterricht schon erarbeitet wurde, was eine Nachricht ausmacht und wie man sie aufbaut, fiel das den Schülerinnen und Schülern nicht schwer. Nach einem kurzen Vortrag über mögliche Formate wie Sharepics, Reels und Carousels erarbeiteten die Jugendlichen gemeinsam Instagram-Posts zum aktuellen Gerichtsverfahren gegen Aktivisten der „Letzten Generation“. Die Entwürfe wurden abschließend von einem Mitglied der Multimedia-Produktion bewertet. Das Urteil fiel eindeutig aus: Die Klasse 8a lernt schnell und hat ein Gefühl für das Erstellen von ansprechenden Nachrichten. Samir Chawki resümierte: „Geht doch! Ihr seid unsere Zukunft.“

Während der gesamten Zeit wurden unsere Schülerinnen und Schüler von einem Kamerateam begleitet. Mehrere von ihnen kamen vor der Linse zu Wort. Jasmin, Vanessa und Max gingen sogar live mit Jan Bastick im Hörfunk auf Sendung. Die Aufnahmen über den spannenden Projekttag beim NDR wurden zu einem Fernsehbeitrag für die Abendnachrichten und das Schleswig-Holstein-Magazin aufbereitet, ergänzt durch ein kurzes Interview mit Englisch-Lehrer Lorenz Kindt. Den ganzen Beitrag findet man hier:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_1800/Schleswig-Holstein-1800,shmag122320.html

(Zeit im Video: 03:30 – 08:55)

Ergänzt wurde dieser ereignisreiche Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler auch eine Vielzahl an Medienberufen kennenlernen konnten, mit einem Besuch der Schulkinowochen. Denn auch hier stand in dem Film „Good bye, Lenin!“ der Umgang und die Produktion von Nachrichten im Vordergrund. Protagonist Alex versucht in dem Film, seiner kranken Mutter mit Hilfe von gefakten Nachrichtensendungen weiszumachen, dass die DDR weiterbesteht – sie lag nämlich während des Zusammenbruchs im Koma und darf als glühende Verehrerin des Systems nichts von dessen Ende erfahren, damit sie keinen erneuten Herzinfarkt erleidet.

Im Deutschunterricht versuchten sich die Jugendlichen dann wiederum an der eigenen Erstellung von „echt“ wirkenden fake news und sprachen kurze Nachrichtenbeiträge ein. Allen hat dieses kleine Projekt viel Spaß gemacht und bei einigen auch das Interesse an Medienberufen geweckt.

(Text: Lorenz Kindt und Tina Lüthje; Fotos: Tina Lüthje)

Kunst trifft Biologie – Exkursion in den Botanischen Garten Kiel

In der zweiten Schulwoche nach den Herbstferien entfloh die Klasse 6d dem grauen Novemberwetter in eine grüne Oase aus Palmen, Farnen, Sukkulenten und anderen Pflanzen aller Farben und Formen in die Gewächshäuser des Botanischen Gartens nach Kiel.

Hintergrund war die Teilnahme am Europäischen Wettbewerb, bei dem Europa als schützenswerte Fantasiepflanze dargestellt werden soll. Und wo lässt es sich besser Inspiration dafür sammeln als an diesem Ort, an dem riesige Bäume auf winzige Moose treffen und flauschige Kakteen neben bis unter die Zähne mit Stacheln bewaffneten Verwandten stehen?

Nachdem im Kunstunterricht zeichnerische Naturstudien untersucht und Im selbst hergestellten Skizzenheft erprobt wurden, durften die Schülerinnen und Schüler nach einem gemeinsamen Rundgang zur Orientierung selbstständig in die Gewächshäuser ausströmen und in ihren Skizzenheften Eindrücke zeichnerisch festhalten. Außerdem hatten sie die Aufgabe, Beispiele für Wehrhaftigkeit, Zusammenhalt und Gegensätzlichkeit in der Welt der Pflanzen zu finden und je eine aussagekräftige Zeichnung anzufertigen.

Die Stimmung war während der Exkursion durchweg gut und das Interesse der Schülerinnen und Schüler groß. Obwohl es in einem Botanischen Garten hauptsächlich „nur Grünzeug“ zu sehen gibt, war das Angebot so vielfältig, dass für jeden etwas dabei war: Die einen waren fasziniert von den unterschiedlichen Farben, andere interessierten sich besonders für die dort lebenden Tiere und wiederum andere waren fasziniert von den besonders stachligen und gefährlich nah am Rand stehenden Kakteen. Langweilig wurde es dabei nicht, denn um es mit den Worten einer Schülerin zu sagen: „Je länger man hinschaut, desto mehr kann man entdecken!“.

In der abschließenden Besprechung und Reflexion der Arbeitsergebnisse wurde deutlich, dass diese Exkursion das Bewusstsein und das Interesse an der Vielfältigkeit der Botanik in all ihren Erscheinungsformen deutlich verstärken konnte und die Schülerinnen und Schüler nun sicher voller Ideen sind, ihre eigenen Europa-Pflanzen zu gestalten.

Neben dem künstlerischen Schwerpunkt waren die Schülerinnen und Schüler auch an biologischen Themen sehr interessiert. Ihren Wissensdurst konnten sie hier nicht nur auf Infotafeln stillen, sondern auch eine äußerst engagierte Mitarbeiterin des Botanischen Gartens bei der Pflanzenpflege mit allerlei Fragen zu den Gewächsen löchern, welche die Fragen ausführlich und anschaulich beantwortete. So kann die Exkursion als eine gelungene Fächerverbindung aus Kunst und Biologie betrachtet werden.

Am Ende des Ausflugs kehrten die Schülerinnen und Schüler mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen, aber ohne Bisswunden von fleischfressenden Pflanzen oder Kakteenstacheln in der Haut mit der Bahn zurück nach Neumünster.

(Text: A. Gerats; Fotos: F. Tuttaß)