Nachrichtenarchiv
Studienfahrten des Abiturjahrgangs
In der Woche vom 23. bis zum 28. August 2026 fand für den gesamten Abiturjahrgang der Holstenschule die Studienfahrt statt.






Für das Sprachprofil ging es zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Bioprofils nach Prag. Dort besichtigten die Jugendlichen zusammen mit ihrem Profillehrer Herrn Plüg die beeindruckende Altstadt mit ihren barocken Kirchen, gold-verzierten Häuserreihen und niedlichen Wasserschweinen. Doch in erster Linie war das Programm dieser Fahrt von Kontrasten geprägt. Während eine ruhige Wanderung entlang des malerischen Moldauufers im Norden der Großstadt die Gemüter beruhigte, sorgte ein Karaokebarbesuch in der belebten Innenstadt für den wahrscheinlich ikonischsten Moment der Woche.
Im Klassenverband besuchten die zehn Sprachprofiler außerdem eine der neuesten Attraktionen der tschechischen Stadt: das Planetarium. Oft genug überschnitt sich auch das eigene Programm mit dem des Bioprofils und die Klassen konnten auch einige Stunden zusammenverbringen, wie zum Beispiel im Museum der fantastischen Illusionen. Natürlich stand die tschechische Kultur im Fokus dieser Studienreise, weshalb jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin auch eine eigene Präsentation über ein Identitätsgut des Landes bzw. der Stadt gehalten hat. Ein Highlight dieser Präsentationen war vor allem die traditionelle tschechische Küche, welche die Klasse dann auch im Rahmen eines abschließenden gemeinsamen Restaurantbesuchs testen konnte.
Für das Biologieprofil unter der Leitung von Frau Reese standen neben so vielen gemeinsamen Erlebnissen und schönen Momenten auch die Erkundung der tschechischen Altstadt Prags auf dem Programm.
Ein besonderes Highlight für uns war der Große Botanische Garten in Prag, der uns mit seiner beeindruckenden Vielfalt an Pflanzen begeisterte. Darüber hinaus unternahmen wir eine gemeinsame Bootstour auf der Moldau, besuchten das Museum der fantastischen Illusionen und machten einen Abendspaziergang zur Prager Burg.
Abgerundet wurde die Kursfahrt durch mehrere gemeinsame Abendessen, bei denen wir die Tage in geselliger Runde ausklingen lassen konnten.
(Texte: J. Marwedel, L. Kracht & L. Voß; Fotos: A. Plüg & S. Garken)






Während das Kunstprofil (Q2d) sich sowohl praktisch als auch theoretisch mit den künstlerischen Aspekten und deren Geschichte auseinandersetzte und so beispielsweise das Van-Gogh-Museum, das Reijks Museum und die NDSM-Werft besichtigte, lag ein besonderer Schwerpunkt für das Geschichtsprofil auf der jüdisch niederländischen Geschichte und der Zeit des Nationalsozialismus. Wir besuchten daher gemeinsam mit der Q2d das Anne-Frank-Haus und anschließend unhabhängig vom Kunstprofil das Nationale Holocaust-Museum und die Hollandsche Schouwburg. Außerdem setzten wir uns im Niederländischen Widerstandsmuseum mit dem Widerstand während der deutschen Besatzung auseinander. Gerade diese Erfahrungen waren für uns besonders eindrücklich. Vieles, was wir im Geschichtsunterricht bisher anhand von Quellen, Bildern und Texten behandelt hatten, begegnete uns nun an den tatsächlichen historischen Orten. Die Beschäftigung mit dem Holocaust war dabei nicht nur fachlich interessant, sondern auch emotional herausfordernd. Hinter den historischen Zahlen und Ereignissen standen plötzlich konkrete Orte, Namen und persönliche Schicksale. Das hat uns noch einmal deutlich gemacht, welche Bedeutung Erinnerungskultur und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit bis heute haben.
An einigen Tagen gab es auch gemeinsame Unternehmungen der beiden Profile. Dazu gehörten beispielsweise ein gemeinsamer Besuch im Restaurant, ein Picknick im Park, eine Grachtenfahrt, aber auch ein Ausflug in eine Karaoke-Bar mit Erinnerungen, die bestimmt niemand mehr vergessen wird.
(Text: H. Meghraoui & M. Weich, Fotos: F. Dörksen & A. Lindenberg-Saho)




Im Rahmen unserer Studienfahrt machte sich das Sportprofil der Q2 auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen in Bayern.
In Garmisch-Partenkirchen erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm, bei dem vor allem Bewegung und Natur im Vordergrund standen. Ein besonderes Highlight war die Fahrt auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands. Bei beeindruckender Aussicht konnten wir die Alpenlandschaft und die Berge rund um Garmisch-Partenkirchen erleben. Auch sportlich kamen wir auf unsere Kosten. Gemeinsam wanderten wir unter anderem durch die Partnachklamm, wo die schmalen Wege und die beeindruckenden Felswände für eine besondere Atmosphäre sorgten. Eine weitere Wanderung führte uns auf den Eckbauer. Neben den sportlichen Aktivitäten bot die Studienfahrt natürlich auch die Möglichkeit, Zeit als Gruppe zu verbringen und den Zusammenhalt innerhalb des Sportprofils zu stärken. Durch die gemeinsamen Abende mit Teambuilding und verschiedenen Spielen konnten wir als Klasse unseren Zusammenhalt weiter stärken.
Insgesamt war die Studienfahrt nach Garmisch-Partenkirchen eine abwechslungsreiche und sportlich anspruchsvolle Zeit. Trotz kleinerer Herausforderungen bei der Anreise konnten wir viele besondere Eindrücke sammeln und eine schöne gemeinsame Zeit verbringen. Die Kombination aus sportlicher Aktivität, beeindruckender Natur und gemeinschaftlichen Erlebnissen machte die Fahrt zu einem gelungenen Start in den letzten Abschnitt unserer gemeinsamen Zeit.
(Text: N. Schubert & Fotos: T. Lüthje)