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„Mut verbindet!“ – Der Tag der Deutschen Einheit 2019

erstellt am 20.10.2019

Der Tag der Deutschen Einheit – Viele Leute, vor allem Jugendliche, sehen dieses Ereignis nur als einen ganz normalen Feiertag an, an dem kein Unterricht stattfindet. Die eigentliche Geschichte dahinter gerät dabei aber leider in Vergessenheit, da es mittlerweile ganze Generationen gibt, die in einem geeinten Deutschland aufgewachsen sind und nichts von der Teilung erlebt haben. Was steckt also hinter dem Tag der Deutschen Einheit?

Am 03.10.1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft, mit dem die DDR in die Bundesrepublik integriert und damit aufgelöst wurde. Dadurch ist Deutschland nach 45 Jahren wieder vereint worden. Gleichzeitig wurde das Ende des Kalten Krieges eingeläutet. Seitdem finden jedes Jahr die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Landeshauptstadt desjenigen Bundeslandes, das den Vorsitz im Bundesrat innehat, statt. In diesem Jahr wurden die offiziellen Feierlichkeiten in Kiel durchgeführt und ich hatte die Ehre, zusammen mit Herrn Kretschmann und Yaren Özgür als Repräsentanten der Holstenschule und der Jugend Deutschlands an dem Bürgerfest teilnehmen zu können. Zudem bekamen wir die Chance, auf der Fregatte Schleswig-Holstein mit dem Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, reden zu können.

Fangen wir aber erst einmal von vorne an. Es wurden etwa 500.000 Menschen erwartet, die das Bürgerfest in Kiel besuchten. Das merkten wir sogar schon im Hauptbahnhof in Neumünster, von dem aus wir mit der Bahn nach Kiel fuhren. Die Bahn, die wir betreten wollten, war so voll, dass eine Ersatzbahn bereitgestellt werden musste, die wir auch schließlich nehmen konnten.

Auf der Zugfahrt nach Kiel.


Letztendlich kamen wir dann trotzdem noch rechtzeitig in Kiel an, um unsere Akkreditierung zu erhalten.. Dort wurden wir herzlich empfangen und konnten uns ab 13:30 Uhr frei auf dem Gelände bewegen, welches gefüllt war mit unzähligen Informationsständen, wo zum einen Funktionen, Ziele und Wünsche der Regierung erklärt wurden und zum anderen auch kostenlose Artikel wie Stifte und Stofftaschen verteilt wurden, um das Interesse der Besucher zu wecken. Das lief sichtlich erfolgreich, da jeder Stand durchgehend besucht wurde.

Auf dem Event.

Yaren schaffte es sogar, ein Bild und ein Autogramm mit Heiko Maas, dem Bundesminister des Auswärtigen, zu bekommen.

Um 15:00 Uhr haben wir uns dann an der Stelling der Fregatte Schleswig-Holstein mit Schüler*innen anderer Schulen aus Schleswig-Holstein getroffen, eine Führung durch das Schiff erhalten. Anschließend konnten wir uns am Büffet bedienen.

Nach einer Stunde kam dann Daniel Günther auf dem Schiff an und wir hatten eine halbe Stunde Zeit für eine offene Diskussion über alle möglichen politischen Themen. Dabei ging es hauptsächlich um Klimapolitik (z.B. „Fridays for future“), öffentliche Verkehrsmittel und der Digitalisierung von Schulen. Obwohl die Diskussionsrunde nur relativ kurz war und ich selber nicht zu Wort gekommen bin, war es sehr interessant und eindrucksvoll, Politik hautnah zu erleben.

Nach der Diskussionsrunde konnte ich mir noch ein Autogramm von Daniel Günther holen, bevor ein Gruppenfoto geschossen wurde.

Nachdem der Ministerpräsident das Schiff verlassen hat, konnten wir eigenständig nach Hause fahren oder uns weitere Stände ansehen, die wir noch nicht besucht haben.

Insgesamt war der Tag der Deutschen Einheit 2019 ein tolles Erlebnis und es ist definitiv eine Erfahrung fürs Leben und ich bin dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Gerade für Personen, die vor 30 Jahren anwesend waren und dieses Ereignis selber miterleben konnten, muss dieser Tag von großer Bedeutung sein und auch als Jugendlicher ist es von großer Bedeutung, sich jedes Jahr diesen besonderen Tag in Erinnerung zu rufen, sich mit der Geschichte zu beschäftigen und dankbar zu sein, dass man heute in einem friedlichen, geeinten Deutschland lebt, in dem keine Unterdrückung herrscht.

Mummen Al-Shamery (Text und Bilder)

Yaren Talia Özgür (Bilder)

Ron Kretschmann

Holstenschüler feiern den Reformationstag

erstellt am 03.11.2017

Am 31.10.2017 wurde gefeiert – nicht Halloween, sondern das Jubiläum der Reformation bescherte uns einen freien Tag. Martin Luther soll vor genau 500 Jahren seine 95 Thesen an die Tür des Haupteingangs der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben. Hierdurch gab er den Anstoß für ein Ereignis, das bald ganz Europa verändern sollte: die Reformation.

Im Fach Evangelische Religion und auch in Latein sowie Französisch haben sich einige Klassen der Holstenschule daher bis zu den Herbstferien näher mit Martin Luther, der Reformation und hieran anschließenden Themen beschäftigt. Am 30.10.2017 konnten die Mitschüler und Lehrer die Ergebnisse im Rahmen der Ausstellung „Auf Luthers Spuren“ betrachten: War Luther wirklich so  ein Mensch, wie er uns heute in Spielfilmen begegnet?  Was bedeutete ihm das Kreuz – und was den Schülern heute? Wer waren die Hugenotten? Diese und andere Fragen wurden in einer bunten Ausstellung beantwortet. Natürlich hatten die Schüler auch Gelegenheit, selbst Thesen an der Eingangstür der Holstenschule anzubringen.

Ein großer Dank geht an alle Mitwirkenden für die gelungen Ausstellung!

(Text: Jochen Blenn, Fotos: Wolfgang Henke)

Holstenschüler schlagen Thesen an die Eingangstür der Holstenschule.

Impressionen von der Ausstellung „Auf Luthers Spuren“ im Hauptgebäude unserer Schule.

 

Holstenschüler bekamen „Europapass Mobilität“ überreicht

erstellt am 10.04.2017

„Europass Mobilität“ überreicht

Schulleiter Arno Engelmann überreicht den Schüler/innen (v.l.n.r.) J. Ketzner, F. Glüsing sowie M. Grobelny (alle Q1a) die Europapässe Mobilität. Es fehlen A. Vonderschmitt (Q1a) und J. Stehle (Q1f).

Fünf Schülerinnen und Schüler der Klassen Q1a und Q1f bekamen am Mittwoch, dem 05.04.2017, den „Europass Mobilität“ überreicht – für die erfolgreiche Durchführung ihres Wirtschaftspraktikums im vergangenen November in Bilbao, Spanien. Ihnen wird damit bescheinigt, dass sie einen Teil ihrer schulischen bzw. berufsvorbereitenden Ausbildung im europäischen Ausland absolviert haben. Sie haben am Austauschprogramm der Holstenschule mit der Deutschen Schule Bilbao in Nordspanien teilgenommen und erwarten im Juni den Gegenbesuch ihrer spanischen Gäste, die in Neumünster und Umgebung ebenfalls ein Praktikum durchführen werden. „Als Europaschule und als Europäer sind wir besonders in der heutigen Zeit am innereuropäischen Zusammenhalt interessiert“, so bedankte sich Schulleiter Arno Engelmann bei den fünf Schülern für ihren Anteil am Erreichen dieses gemeinsamen Zieles.

(Text: Frauke Dörksen; Foto: Sara-Lena Garken)